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Ist Bannerwerbung heutzutage noch zeitgemäß?

Du kennst das doch sicher auch diese furchtbar nervigen und dich ständig verfolgenden Banner. Meist sind es Banner mit Produkten, die wir schon längst gekauft haben. Oder Produkte, die wir bei Amazon gesucht haben, weil wir im Laden zB. bei Media Markt die Preise für die Liebste vergleichen sollten. (Showrooming)

Die wenigsten Banner sind wirklich gut gemacht, viele werden durch Ad Blocker erst gar nicht angezeigt oder werden durch Klickfrauds unrentabel. Geschweige denn überhaupt gesehen werden da viele Menschen unter der weitverbreiteten Krankheit der Banner Blindheit leiden :-)

 

Manche der Banner sogar für Aggression und Hass auf seitens des Konsumenten und haben sogar negative Folgen für eine Marke. Siehe Video:

Wieso schalten Unternehmen trotzdem noch Banner.

Nun, mit einen gut gemachten Salesfunnel haben diese Banner noch immer eine Daseinsberechtigung.

So wird der Kunde zuerst zum Beispiel über ein Video auf ein Produkt aufmerksam. Anschließend landet er durch einen interessanten Content Beitrag auf der Produktseite, jedoch fehlt dann vielleicht noch der letzte Kaufanreiz. Und schlussendlich wird er meist mittels Penetration von Bannern zum Kauf überzeugt.

Natürlich sind solche Sales Funnel an Komplexität grenzenlos. Hier können Kanäle wie TV, OOH oder Print Werbung hinzukommen und den Kaufanreiz erheblich erhöhen. (alles Budget abhängig). Bei komplexen Kampagnen sollten immer Retargeting Konzepte eine Basis bilden.

Ab 2022 wird es richtig spannend

Die Cookies sind Tod, es lebe das browserbasierte Retargeting.

Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bei den hochintelligenten Politikern der Europäischen Union bedanken, die es mit der DSGVO geschafft haben, Unternehmen wie Google, Apple und Facebook eine noch stärkere Monopolstellung in der Onlinewerbung zu geben. Bravo!

Durch dritt Anbieter Cookies ist es momentan noch möglich, auf Basis eines Retargetings, Sales relevante Banner auszuspielen.

Das wird zwar später noch immer möglich sein, nur wird dies viel schwieriger werden, da jede Plattform (zB. Google-Universum) in sich noch verschlossener wird und damit eine kanalübergreifende Werbekommunikation erschwert.

Zb. Bei Google soll das Retargeting über den Chrome-Browser funktionieren. Schade, dass hier momentan nur 60 % aller Onlineuser diesen Browser nutzen.

 

Apple hat hier seine eigene Strategie, blockieren was nur geht um sich dann später als ein eigener Werbekanal zu positionieren.

 

Spannend wirds bei Facebook. Apple hat bereits damit begonnen, Facebook zu blockieren. Hier schießen jetzt schon die Kosten Pro Order in die Höhe, da der Algorithmus nicht mehr richtig den User, der den Kaufabschluss getätigt hat, nachverfolgen kann und die KI des Algorithmus keine relevanten Zielgruppen für das Produkt mehr findet.

 

Über die Kohorten von Google möchte ich erst gar nicht sprechen, da wird sich ab 2022 zeigen, wie effektiv diese sein werden.

Prophezeiung für 2022

Es wird mit der Abschaffung der 3rd Party Cookies eine Menge an Unmut und Verzweiflung geben. Vor allem denke ich, das Kleinunternehmen mit ihren Onlineshops enorme Umsatzeinbußen haben werden. Diese kleinen Unternehmen verfügen nicht über das technische Know-how wie große Unternehmen und zusätzlich wird sie die Umstellung eher überraschend treffen.

Mögliche Lösung für 2022

Grundsätzlich ist der gesamte technische Aufbau von Werbemitteln und deren Ausspielung zu ca. 20 % relevant. Was aber hoch relevant ist, ist die Kreation der Werbemittel und die Art und Weise, wie das Unternehmen seine Produkte und Dienstleitung kommuniziert.

0815 Werbemittel oder Kommunikationsmaßnahmen werden bei dem Endkonsumenten noch schlechter abschneiden und Kosten Pro Bestellung hochtreiben. Der Grund ist ganz einfach, Menschen suchen im Internet viel gezielter nach Information und auch nach Unterhaltung und lassen sich durch Werbung nur ungern unterbrechen.

 

Auch die Kundenbindung wird hoffentlich einen höheren Stellenwert bekommen. Denn jeder gewonnene Kunde wird das Unternehmen in Zukunft wahrscheinlich das Doppelte in der Akquise kosten als bisher. Daher wird es sich jedes Unternehmen zweimal überlegen, einen Kunden wieder zu verlieren.

 

Ich hoffe, dass sich besonders im Kreativbereich vieles tun wird und auch die Unternehmen schnell merken werden, das in Zukunft mehr Zeit und Geld in die Kreation fließen muss.


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